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 | Spezifische Phobien Therapie Therapeut Hypnose |
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Spezifische Phobie
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Die spezifische Phobie ist eine der am häufigsten auftretenden Angststörungen.
"Spezifisch" sagt aus, dass sich die Angst gegen etwas ganz bestimmtes richtet - also konkrete Situationen, Personen, Gegenstände, Tiere usw.
Eine Spezifische Phobie ist zumeist ein für sich alleinstehendes Problem ohne konkreten Zusammenhang mit anderen Ängsten.
Eine spezifische Phobie kann sich im Prinzip gegen alles richten. Auch wenn das Ziel für den Außenstehenden noch so unsinnig erscheinen mag (z.B. Angst vor der Farbe Lila). Dennoch ist jede Phobie ernstzunehmen, da sie für den Betroffenen eine wirkliche Belastung darstellt.
Klassische spezifische Phobien sind bspw.: (nur einige Beispiele. die jedem geläufig sind)
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Zahnarztphobie
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Hundephobie
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Spritzenphobie
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Spinnenphobie
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Schlangenphobie
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Wasserphobie
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Flugangst
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Prüfungsangst
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Entstehung spezifischer Phobien
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Spezifische Phobien sind zumeist nicht angeboren sondern treten im Laufe des Lebens auf.
Die häufigsten Ursachen sind:
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Traumatische Erfahrungen (z.B. Hundebiss, schmerzhafte Zahnbehandlung, anderes unangenehmes Erlebnis mit dem jeweiligen Gegenstand. Oder eine Situation, die einen an diesen Gegenstand erinnert und eine Übertragung auf einen anderen erzeugt, der dem ursächlichen ähnlich ist).
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"Vererbte" Phobien (Kinder nehmen oft die Ängste der Eltern oder anderer nahestehenden Personen an. Hat die Mutter bspw. eine Spinnenphobie, überträgt diese sich auch häufig auf das Kind, da es die Notwendigkeit der Angst von der Mutter "lernt").
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"Aufgeschnappte Phobien" (Jeder weiß, dass sehr viele Menschen Angst vor Spinnen oder Mäusen haben. Allein dieses Wissen kann bei manchen Menschen ausreichen, um sich an einer Phobie "anzustecken").
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"Zufällig entstandene Phobien" (Es muss nicht immer eine komplizierte Ursache geben. Manchmal reicht ein spontaner Auslöser, der eine Kettenreaktion erzeugt).
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Ein kleines Beispiel zur Entstehung
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Um zu verdeutlichen, wie schnell (und zufällig) eine Phobie entstehen kann, ein kleines Beispiel:
Ein Patient schaute eines Abends fern. Er war schon sehr müde und befand sich im Halbschlaf. In den Nachrichten kam ein Bericht über ein Tunnelunglück, den er nicht sonderlich beachtete.
Als er sich dann schlafenlegte hatte er einen sehr intensiven Alptraum von einem Tunnelunglück, in dem er in einem brennenden Tunnel gefangen war, aus dem er schweißgebadet hochschreckte.
Seit diesem Tag war es ihm nicht mehr möglich, durch einen Tunnel oder eine Unterführung zu fahren. Jedesmal, wenn er auch nur daran dachte, einen Tunnel zu durchfahren, überkam ihn die Panik, die er in seinem Alptraum erlebt hatte.
Es kann also sein, dass ein ganz normaler Alptraum Auslöser für eine spezifische Phobie ist. Gegebenenfalls kann man sich an den Traum nicht einmal erinnern (oder hat ihn zum Zeitpunkt seines Auftretens als nichtig abgetan und kommt garnicht auf die Idee, ihn als Auslöser zu betrachten).
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Ist grübeln sinnvoll?
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Aus der Erfahrung wissen wir, dass viele Patienten verzweifelt darüber grübeln, woher ihre Phobie wohl kommt.
Sie leiden unter ihrer Phobie und sie leiden darunter, dass sie sich nicht erklären können, warum gerade sie davon betroffen sind.
Das obenstehende Beispiel zeigt, dass das Grübeln manchmal ins Leere läuft, da man sich bspw. an eine bestimmte auslösende Situation vielleicht garnicht mehr erinnert. Vielleicht hat man den Traum schon vergessen. Vielleicht hat man den Auslöser garnicht bewusst wahrgenommen. Oder er kam einem zu nichtig vor als dass man ihn überhaupt in Erwägung zieht.
Machen Sie sich keine Vorwürfe wegen Ihres Problems. Zweifeln Sie nicht an sich selbst.
In der Therapie gehen wir den Ursachen auf den Grund und decken die tatsächlichen Hintergründe auf.
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